Kurtheater
Das Kurtheater ließ Herzog Georg I. im Jahr 1800 errichten. Es wurde als multifunktionales Komödienhaus mit Theater und Baderäumen am Abend des 10. August 1800, dem Geburtstag der Herzogin Mutter Charlotte Amalie, mit einem Maskenball eingeweiht. Das Kurtheater galt damals als bedeutende Spielstätte und konnte diesen Status über viele Jahre erhalten. Im Laufe der Zeit wurde das Kurtheater mehrmals umgebaut wobei historische Eigenheiten wie zum Beispiel die herzoglichen Logen verloren gingen.
Dank der engagierten Arbeit der Mitglieder des Fördervereins Kurtheater Bad Liebenstein wurde das Theater ab 2004 wieder mit Leben erfüllt.
Heute wird das Kurtheater regelmäßig für verschiedenste Veranstaltungen wie Chorauftritte, Schauspiele, Schüleraufführungen, Dia- Vorträge und Dokumentarfilm - Veranstaltungen genutzt.
Den aktuellen Spielplan sowie den Internetauftritt des Förderverein KurTheater Bad Liebenstein e. V. finden sie unter: www.kurtheater.info

Villa Feodora
Die Villa Feodora, im Schweizer Stil, ließ Herzog Georg II. für seine zweite Frau errichten. Die „Lüftelmalerei" an der Fassade entstand nach Kartons von Ludwig Richter. Es lohnt sich, das Haus auch von innen zu betrachten. Es beherbergt ein Restaurant mit besonderem Ambiente.

Palais Weimar / Kurbibliothek
Das Palais Weimar diente einst als Sommersitz der Meininger Herzogsfamilie (Sommerresidenz von Herzogin Eleonore) und ging später durch eine Heirat (Ida mit Karl Bernhard Herzog von Sachsen-Weimar) an das Herzogtum Sachsen-Weimar . Es entstand in den Jahren von 1804 bis 1806. Es wurde in seiner Bauart einem Gebäude in der herzoglichen Residenzstadt Meiningen nachempfunden.
Heute befindet sich im Palais Weimar die Kur- und Stadtbibliothek sowie ein Musikzimmer.
