
In der künstlich erweiterten Felsgrotte war eine Äolsharfe eingebaut. Schon bei geringem Wind hörte man die Harfe bis ins Tal klingen. Nachdem der Baumbestand hochgewachsen war und die erforderliche Luftbewegung fehlte, war die Harfe wirkungslos geworden.
Früher war es zeitgemäß, in den Gärten der Schlösser eine der Chinamode entsprechende Parkarchitektur zu besitzen. So baute man auch auf dem Altenstein im Jahre 1800 auf dem Plateau des Hohlen Steins ein mit Schiefern bedecktes Holzhaus mit weit vorspringenden Dachflächen im chinesischen Baustil. Mit dem Ende der Monarchie im Jahre 1918 begann auch auf dem Altenstein der Verfall. So wurde das Cinesische Häuschen 1923 wegen Baufälligkeit abgerissen. Jetzt soll es aber wieder nach alten Fotos und historischen Darstellungen an der alten Stelle errichtet werden. Im Moment hat man ein Modell aus Stahlrohren in Originalgrösse auf dem Plateau aufgebaut.

Modell des Cinesischen Häuschen, zu sehen in den Ausstellungsräumen des Fördervereins.