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Schloss- und Landschaftspark Altenstein


Wappen Steinbach


Steinbach


In der Geschichte Steinbachs spielten anfangs des 18. Jahrhunderts der Eisenbergbau und später im 19. Jahrhundert der Fluss- und Schwerspatbergbau eine erhebliche Rolle. Im Ort wohnten Messerschmiede, Schlosser und Bergleute. Im Laufe der Zeit wurden aus Handwerksbetrieben  kleine und mittlere Unternehmen. 1984 gab es einmal ca 1 000 Industriebeschäftigte im Ort. Es wurden Messer, Bestecke und Metallwaren gefertigt. 

Mit dem Ende der DDR kam in Steinbach der Zusammenbruch von Industrie und Bergbau.

Das Dorf liegt in einem schmalen langen Tal entlang und an den Berghängen. Der terassenförmig angelegte Bergfriedhof liegt hoch über dem Ort, von dem man einen herrlichen Ausblick auf den historischen Ortskern und die  Umgebung hat. Zu den bedeutensten Baudenkmälern im Ort gehört die barocke Kirche von 1736. Sehenswert sind die Deckengemälde von einem unbekannten Künstler, mit der Gemäldefolge Verkündigung, Geburt, Verklärung und Dreieinigkeit. Der Zyklus wird von Rokokoelementen gerahmt. Die qualitätsvolle Ausstattung entstand um 1745. Die Restaurierung der Kirche erfolgte in den Jahren 1981 bis 1982.

In Steinbach blieben zahlreiche Fachwerkhäuser aus dem 18. Jahrhundert erhalten, welche von wertvoller Volksbaukunst zeugen. Sehenswert ist eine alte Haustür am Marktplatz aus dieser Zeit. Interessant ist auch ein Besuch im Heimatmuseum am Kirchberg.

In den 60ger und 70ger Jahren gab es die größte Naturschanze Europas in Steinbach. Sie exsistiert noch heute  im Schleifkodengrund (mit zwei anderen Schanzen, welche zum Teil mit Matten belegt sind). Bei Skispringen waren damalige Sportasse wie Helmut Recknagel (Weltmeister), Harry Glass und Werner Lesser, sowie viele ausländische Skispringer am Schanzentisch. Diese Zeit bezeugt ein Denkmal im Schleifkodengrund. Auf Grund seiner Höhenlage gilt der Ort als schneereich und -sicher. Hoch über dem Ort, am Lohberg gibt es einen Skilift. Der Ort ist von dichten Wald und Bergen umgeben. Es gibt wunderschöne Ausflugsziele wie z. B. der Inselsberg, (916m) der höchste Berg desThüringer Waldes.

In den Gaststätten gibt es gute thüringer Küche. Es exsistieren ein kleines Hotel und einige gepflegte Pensionen und Ferienwohnungen. In der Karnevals- und Faschingszeit, sowie zur Kirmes im Oktober sind die Steinbacher in der Region für ihren Einfallsreichtum, gute Unterhaltung, Geselligkeit und Gastlichkeit bekannt.

In den 80ger Jahren fanden jährlich ca 4000 Urlauber in dem kleinen malerischen Ort Erholung. Steinbach ist für erholsame ruhige Urlaube, Wanderurlaub, für Familien mit Kindern in jeder Jahreszeit und zum Wintersport bestens geeignet.

Unweit von Steinbach steht in einem kleinem Tal das Lutherdenkmal, ein etwa 8m hoher Obelisk. Auf dem Pfeiler steht die Inschrift: Hier wurde Dr. Martin Luther am 4.Mai 1521 auf Befehl Friedrich des Weisen, Kurfürst von Sachsen, aufgehoben und nach Schloss Wartburg geführt. Psalm110, Vers 7. Auf der Gegenseite steht: Errichtet durch Bernhard Erich Freund, Herzog zu Sachsen-Meiningen im Jahre 1857. Das Denkmal soll an die Stelle erinnern, an der der Reformator Martin Luther auf der früher bestehenden Strasse von Möhra (Stammort von Luther) nach Waltershausen von Vertrauensleuten des Kurfürsten von Sachsen nach dem Reichstag in Worms gefangen genommen und auf die Wartburg in Schutzhaft genommen wurde

 

Wappen Steinbach

 

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